Rejlas Rezept: Portulak-Salat auf marokkanische Art

Kennen Sie Rejla? Das ist ganz einfach die arabische Übersetzung des Wortes «Portulak». Eine aus Indien stammende krautige Pflanze, die seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum wächst. Diese Zutat wird in Frankreich schon seit sehr langer Zeit vernachlässigt. Übrigens nutzen nur Kenner sie und wissen, wie man sie sinnvoll einsetzt. 

Denn Portulak ist ebenso wie Spinat eine hervorragende Quelle für Eisen, Kalium und Kalzium sowie für Vitamin E und Antioxidantien. In Marokko beeilen sich die Einwohner, sobald die Erntezeit (Juli bis Oktober) beginnt, mit der Zubereitung von Rejla. Dabei handelt es sich nicht nur um Portulak, sondern um einen frischen und köstlichen Salat, dessen Hauptzutat Portulak ist.

Die Hauptzutaten des Portulak-Salats:

  • Portulakbündel
  • Koriander
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Süße Chilischote
  • Olivenöl
  • Kandierte Zitrone
  • Lilafarbene Oliven.

Zubereitungszeit: 30 Minuten.

Wie kocht man Portulak, um seinen vollen Geschmack zu entfalten?

Der Rejla wächst in Form von riesigen, buschigen Büscheln, genau wie die Sträuße von Beldi-Minze ’Na’na’Diese Pflanze wächst sehr schnell und breitet sich rasch aus. Für unser Rezept ist es übrigens wichtig, eine große Menge davon zu verwenden. Denn die Blätter schrumpfen beim Kochen, genau wie Spinat. Übrigens verwechseln viele Menschen die beiden Pflanzen, sobald sie gekocht sind. Denn die Zubereitung von Spinat nach marokkanischer Art ist fast identisch mit der von Reja. 

Rejla besteht aus burgunderroten Stängeln, an denen grüne, leicht ovale Blätter wachsen:

  • Sie müssen sie also alle entfernen und dann fein hacken.
  • Legen Sie die Blätter anschließend zusammen mit zwei Knoblauchzehen in die Mitte eines Couscous-Topfs.
  • Bei starker Hitze 20 Minuten lang dämpfen. 

Achten Sie darauf, diese Garzeit nicht zu überschreiten, damit der Portulak nicht alle seine Nährstoffe verliert.

Wie lässt sich das Ganze in das Rejla-Rezept integrieren?

Die marokkanische Küche ist sehr raffiniert. Es sind natürlich die Gewürze und Kräuter, die diesem Rezept seinen unwiderstehlichen Geschmack verleihen. So wie Sie der Harira Koriander hinzufügen würden, liegt es an Ihnen, die Gewürze im Salat gekonnt zu dosieren.

  • Koriander und Petersilie fein hacken
  • Sobald der Portulak gar ist, gut abtropfen lassen.
  • In eine Schüssel geben und mit einer Gabel gut zerdrücken
  • Fügen Sie Salz und Pfeffer sowie je einen kleinen Teelöffel Paprika, Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzu.
  • Alles vermischen.

Wie richtet man diesen herrlichen Portulak-Salat nach marokkanischer Art auf dem Teller an?

  • Die gesamte Masse in die Mitte eines kleinen Tellers geben
  • Das gesamte Rejla mit Olivenöl beträufeln
  • Mit den violetten Oliven oben drauf garnieren.
  • Verfahren Sie ebenso mit dünnen Streifen kandierter Zitrone. 

Damit ist Ihr Gericht jedoch noch nicht fertig. Denn der Rejla nach marokkanischer Art wird lauwarm genossen. Dennoch handelt es sich um eine Vorspeise, die im Voraus zubereitet und abgekühlt wird, um sie anschließend einige Stunden im Kühlschrank ruhen zu lassen. Dieser Salat wird daher besonders bei großer Hitze gegessen. Er sorgt für Frische und Wohlbehagen. Durch das Ruhenlassen können sich die Kräuter und Gewürze zudem gut im Gericht entfalten. 

Zu guter Letzt genießt man den Beld-Portulak-Salat mit marokkanischem Brot. Frisch aus dem Kühlschrank – tauchen Sie das Brot einfach in den Salat ein und nehmen Sie kleine Portionen auf, um ihn genussvoll zu verspeisen. 

Dieses Gericht ist sicherlich eine der gesündesten Vorspeisen, die es in Marokko gibt.

Guten Appetit!