Der Zustand des Gebisses repräsentiert die Gesundheit des Einzelnen. Die Bekämpfung von Zahnstein ist daher eine Selbstverständlichkeit. Gesunde Zähne sind somit das Abbild einer gesunden Person. In unserer modernen Gesellschaft wird der Zahnpflege eine große Bedeutung beigemessen. Die zahlreichen Werbeaktionen sind der beste Ausdruck dafür. Ein schönes Lächeln zu besitzen ist ein wesentlicher Faktor, um in der Gesellschaft zu gefallen. Der Zahnschmelz, der wegen seines Glanzes hervorgehoben wird, kennt jedoch einen Feind: Zahnstein. Deshalb möchten wir Ihnen hier das Phänomen seiner Produktion in der Mundhöhle erläutern. Das Ziel ist es, diesen Erreger besser zu verstehen, um ihm vorzubeugen und ihn zu beseitigen.
Wie entsteht Zahnstein?
Zahnstein ist ein Element, das mit dem bloßen Auge sichtbar sein kann oder auch nicht. Wenn er sich auf den Zähnen befindet, ist er sichtbar. Wenn er sich jedoch am Zahnfleisch absetzt, kann er unbemerkt bleiben. Zahnstein ist ein weißlicher, klebriger, kreidenartiger Belag.
Eine Mineralisierung der Bakterien im Mund
Er entsteht, wenn die Bakterien im Speichel einen Zustand erreichen, in dem sie mineralisiert werden. Diese Mineralisierung führt zusammen mit anderen Speichelbestandteilen zur Bildung von Zahnbelag. Wenn man sich das beschriebene Phänomen aus chemischer Sicht vorstellt, kommen zwei Elemente miteinander in Kontakt. Diese Elemente sind Kalzium und Phosphat, die, wenn sie gleichmäßig wirken, einen dickeren und härteren Speichel erzeugen. Mit anderen Worten: Zahnstein ist eine Verkalkung des Zahnbelags. Er kann an jeder Stelle des Gebisses und auf allen Zähnen auftreten. Nur bei den unteren Schneidezähnen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die linguale Seite betroffen ist.
Der saure PH-Wert fördert die Produktion im Herzen des Mundbereichs
Zahnstein betrifft alle Altersgruppen. Die Produktion von Zahnstein ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Diese Variation hängt von der Mundflora des Einzelnen ab, d. h. vom Säuregehalt des Speichels. Ein basischer Speichel-PH ist anfälliger für eine hohe Zahnsteinbildung. Auch die Qualität der täglichen Mundpflege beeinflusst die Zahnsteinproduktion. Das liegt daran, dass Speisereste zu seiner Entstehung beitragen. Eine schlechte Hydratation ist ebenfalls für die Zunahme dieses Phänomens im Inneren verantwortlich. Aber auch bestimmte Medikamenteneinnahmen oder Behandlungen. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Menschen, die viel Zucker und Limonaden konsumieren, sind große Zahnsteinproduzenten. Rauchen und Kaffeetrinken führen ebenfalls dazu, dass sich mehr Zahnstein bildet, der dann eine bräunliche Farbe annimmt. Zusätzlich zu diesen Unannehmlichkeiten, diese Faktoren sind auch für Mundgeruch verantwortlich.
Zahnstein mit verschiedenen Verfahren bekämpfen
Die allmähliche Entfernung von Zahnstein ist eine Frage des gesunden Menschenverstands und wiederholter Reflexe. Wenn Sie die folgenden Empfehlungen befolgen, wird der Zahnstein in Zukunft weit weniger stark wirken.
Die Bedeutung des regelmäßigen Zähneputzens
Um Zahnstein langfristig zu bekämpfen, gibt es einige einfach umzusetzende Lösungen. Zunächst einmal sollten Sie Ihre Zähne nach jeder Mahlzeit gründlich putzen. Dabei sollten Sie alle Zähne putzen und auch die Innenseite des Zahns gründlich schrubben. Eine gute Zahnbürste sollte immer in einer einfachen Bewegung vom Zahnfleisch zum Zahn hin erfolgen. Schrubben Sie immer vorsichtig, damit Sie Ihr Zahnfleisch nicht verletzen, dessen Oberfläche Sie beim Putzen ebenfalls reinigen sollten. Befreien Sie auch Ihre Zunge mit der Zahnbürste von Unreinheiten. Hierfür eignen sich elektrische Zahnbürsten am besten. Ihr Schall- oder Pulssystem bekämpft Plaque effektiv, indem es in die Zahnzwischenräume eindringt. Mit einer Wasserstrahlpumpe können Sie auch eine Zahnkombination durchführen. Der Wasserstrahl der Wasserpistole entfernt kleine Partikel, die sich zwischen den Zähnen festgesetzt haben. Schließlich wird die Verwendung von Zahnseide oder Höckern beim Zähneputzen empfohlen, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Dieser Kontaktbereich zwischen den Zähnen ist für eine herkömmliche Zahnbürste unerreichbar. Wenn Sie das Putzen zwischen den Zähnen perfektionieren möchten, kann die Verwendung des Bio-Siwak ist ebenfalls von großem Nutzen.
Ein jährlicher Termin beim Zahnarzt
Zahnsteinentfernung ist eine Maßnahme, die Sie jedes Jahr bei Ihrem Zahnarzt durchführen lassen sollten. Sie hilft Ihnen, den Zahnstein zu bekämpfen, der am schwersten zu entfernen ist. Sie brauchen keine Angst vor einem solchen Termin zu haben, denn die Behandlung ist absolut schmerzfrei. Ziel ist es, den Zahnstein an den Stellen zu lösen, an denen sich die Zähne befinden. Zahnbürste sich als unwirksam erweist. Das Ziel dieser Behandlung ist es auch, den Zahnstein auf der Oberfläche des Zahnfleisches zu entfernen, was als »Zahnfleischentfernung» bezeichnet wird. Nach der Zahnsteinentfernung werden die Zähne wieder auf Hochglanz poliert. In der Praxis haften die Zähne weniger an der Oberfläche von Lebensmitteln. Eine jährliche Zahnreinigung wird daher als eine Wiederbelebung Ihrer Mundhygiene empfunden. Sie werden feststellen, dass die verkalkten Stücke, die sich lösen, einen unangenehmen Geruch haben.
Die Verwendung von Anti-Kesselsteinmitteln
Zu den wirksamen Methoden gehört die Empfehlung bestimmter Zutaten zur Bekämpfung von Zahnstein. Diese Wundermittel sollten Sie zusätzlich zum Zähneputzen verwenden. Eine Übersicht über diese Methoden finden Sie unten.
Natron
Natron gehört zu einer Familie von Produkten, die gegen Kalkablagerungen eingesetzt werden können. Es sollte jedoch nur sehr sparsam verwendet werden, da es stark abrasiv wirkt. Ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie dieses Mittel verwenden. Durch seine Wirkung wird die durch verschiedene Nahrungsmittel verursachte Säure im Mund deutlich reduziert. Außerdem optimiert es das Aufhellen der Zähne. Natron wird auf einer angefeuchteten Zahnbürste verwendet. Wie bei der täglichen Zahnreinigung mit Zahnpasta sollten Sie Ihre Zähne und alle anderen Teile, die an der Reinigung beteiligt sind, reinigen. Lassen Sie das Produkt dann etwa 15 Minuten lang einwirken. Spülen Sie anschließend mit klarem Wasser nach.
Die Zitrone
Diese Zitrusfrucht wird hier nicht direkt zur Zahnsteinentfernung verwendet, sondern vielmehr zur Vorbereitung auf die Zahnsteinentfernung. Wenn man eine Zitronenscheibe etwa zehn Minuten lang auf den Zähnen reibt, wird der Zahnstein weicher. Anschließend kann er mit einem Zahnstocher entfernt werden.
Thymol
Thymol ist ein echter antibakterieller Wirkstoff. Es kommt in verschiedenen Pflanzen vor, z. B. in Thymian, Eukalyptus und Menthol. Um seine antibakteriellen Eigenschaften zu nutzen, besorgen Sie sich 5 Gramm Thymol. Geben Sie es dann in einen Behälter mit 100 ml kochendem Wasser und warten Sie 10 Minuten. Nach dem Abkühlen können Sie die Lösung als Mundspülung verwenden.
Guarana und Kurkuma
Guarana ist eine Liane, deren Ursprung im brasilianischen Amazonasgebiet liegt. Die Kurkuma ist eine mehrjährige, krautige, rhizomatische Pflanze. Ihr Ursprung liegt in Asien, in Süd- und Südostasien. Das Besondere an diesen beiden Pflanzen ist, dass sie sehr reich an Gerbstoffen sind, die der Vorbeugung von Zahnstein dienen. Sie helfen also indirekt bei der Bekämpfung von Zahnstein. Dennoch sollten Sie bei dem indischen Gewürz vorsichtig sein. Langfristig färbt es den Zahnschmelz ein.
Zink
Dieses Mineral hilft, die Ablagerung von Plaque zu reduzieren. Es kann in einer Zahnpasta enthalten sein oder zum Ausspülen des Mundes verwendet werden.

